Lebensdauer der LED Leuchten
Unsere LED Leuchten werden als langlebiges Produkt entwickelt. Die Lebensdauer der Leuchte, sowie der verbauten Elektronik beträgt mind. 50.000 Betriebsstunden (High-Power-LED-Technik) bzw. mind. 60.000 Betriebsstunden (Mid-Power-LED-Technik). Sobald die Lichtstärke unter 80 % sinkt, gilt die Lebensdauer der LED als erfüllt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Leuchte sofort ausfällt es ist jedoch mit einer weiteren Reduzierung des Lichtstroms, unter 80 % des Ursprungswerts, zu rechnen.
Die LED Chips selbst sind gegenüber Erschütterungen wesentlich unempfindlicher als herkömmliche Leuchtmittel. In der Regel überleben LED Leuchten die Anlage in der sie installiert sind.
- L80: Der L-Wert einer Leuchte gibt an, welcher prozentuale Anteil des Gesamtlichtstroms eines einzelnen LED Moduls nach Ablauf dessen Lebensdauer (LED2WORK i.d.R. 60.000 h) noch verblieben ist.
Hintergrund ist, dass ein Leuchtmittel über seine Lebensdauer langsam degeneriert und etwas weniger Licht abgibt. Im Fall LED2WORK entspricht dieser maximale Rückgang den oben genannten 20 % nach 60.000h.
- B10: Der B-Wert gibt an, dass 10 % der verwendeten LED-Module den durch den L-Wert spezifizierten Rückgang des Gesamtlichtstroms überschreiten können, allerdings mindestens 90 % dessen einhalten oder ihn gar unterschreiten.
Äußere Einflüsse auf die Lebensdauer
Im Vergleich zu konventionellen Leuchtmitteln ist ein Totalausfall von LED Chips äußerst selten. Sie sind nach dem Einbau in eine Leuchte praktisch wartungsfrei. Einzig die Helligkeit, also der Lichtstrom, nimmt über die Betriebsdauer leicht ab. Innere und äußere Einflussfaktoren beeinflussen die Lebensdauer der LED.
Ein hochwertiges Gehäuse aus speziell legiertem Aluminium ist für die darin verbaute Elektronik auch der Kühlkörper und sorgt so für ein optimales Thermomanagement der LED Chips. Zur schnellen Wärmeabführung an das Gehäuse arbeiteten wir, bei LED2WORK, mit Aluminiumkern-Leiterplatten. Durch das richtige Thermomanagement gelingt es uns die Lebensdauer der verbauten LED Chips auf einen maximal möglichen Wert zu bringen.
L-Wert-Nomenklatur — was bedeutet L70B10?
Der L-Wert beschreibt, wie viel Restleuchtstrom eine LED nach einer bestimmten Betriebsdauer noch liefert. Die in der Industrie übliche Notation kombiniert zwei Kennzahlen:
- L70 / L80 / L90 — der prozentuale Lichtstrom-Erhalt nach der angegebenen Stundenzahl. L70 bedeutet: nach den angegebenen Betriebsstunden liefert die LED noch ≥ 70 % ihres Anfangs-Lichtstroms.
- B10 / B20 / B50 — der maximal akzeptierte Ausfallanteil in der Population. B10 bedeutet: höchstens 10 % der LEDs unterschreiten den L-Wert vor Ablauf der angegebenen Betriebsdauer.
Industrieller De-facto-Standard für Arbeitsplatz- und Maschinenbeleuchtung ist typischerweise L80B10 bei 50.000 h — d.h. mindestens 90 % der Leuchten liefern nach 50.000 Betriebsstunden noch ≥ 80 % Lichtstrom. Die Angabe ohne B-Wert ("L70 bei 50.000 h") ist unvollständig, weil sie den Bestandsausfall offen lässt.




