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LED LIGHTS · DESIGNED, ENGINEERED & MANUFACTURED IN GERMANY
LABS-frei erklärt – silikonfreie Oberflächen für Industriekleben

LABS-frei erklärt – silikonfreie Oberflächen für Industriekleben

Kurze Erklärung zu LABS-freien Oberflächen: Schutz vor Silikon- & Ölverunreinigungen, störungsfreie Beschichtung und optimale Haftung in Produktionslinien.

LABS-frei

Eine reine Oberfläche für nahtlose Klebeschichten.

Lackbenetzungsstörende Substanzen – kurz LABS – können Beschichtungsfehler auf einer Oberfläche verursachen und die Qualität einer aufgetragenen Klebeschicht beeinträchtigen

Um unsere LED-Leuchten gegen äußere Einflüsse abzudichten und so gegen Öle oder Kühlmittel zu immunisieren, müssen die hochwertigen Dichtungen sauber verklebt werden. Damit eine gute, lückenlose Klebebeschichtung erzielt werden kann, ist es enorm wichtig die Oberflächen der Bauteile so vorzubereiten, dass sie sauber, trocken, öl- und silikonfrei und porentief rein von anderen verunreinigenden Substanzen – also LABS-frei – sind, damit keine Störstellen in der Klebeschicht auftreten. Dafür setzen wir, neben einer entsprechende Reinigung aller relevanten Oberflächen vor Verklebung der Dichtungen, auch auf LABS-konforme Produktionsbereiche.

Hygienic Design — Reinigbarkeit als Konstruktionsprinzip

In Produktionsumgebungen der Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie müssen Leuchten so konstruiert sein, dass sich Schmutz, Mikroorganismen und Reinigungsrückstände nicht ablagern können. Maßgeblich sind die Konstruktionsprinzipien der EHEDG (European Hygienic Engineering & Design Group):

  • Glatte, geschlossene Oberflächen ohne Spalten und Hinterschneidungen
  • Abgerundete Innenkanten (typisch Radius ≥ 3 mm)
  • Selbstentleerende Geometrie — kein Wasserstau auf horizontalen Flächen
  • Materialien mit geringer Rauheit (Edelstahl mit Ra ≤ 0,8 µm bei direktem Produktkontakt)
  • Vollständig verschweißte oder mit zertifizierten Dichtungen gefügte Verbindungen (FDA-/EU-1935/2004-konform)

Diese Anforderungen schließen viele klassische Industrieleuchten aus. Für hygiene­sensible Bereiche gibt es spezielle Bauformen mit IP69K-Schutz, Edelstahl- oder PETG-Gehäuse und EHEDG-geprüfter Geometrie.

Wash-Down: IP-Schutz, Materialwahl und Reinigungs­verträglichkeit

Reinigungs­prozesse in der Lebensmittel- und Pharmaproduktion arbeiten oft mit Hochdruck (bis 100 bar), Heißwasser (bis 80 °C) und aggressiven Chemikalien (CIP / SIP, alkalische und saure Reiniger). Leuchten in diesen Bereichen müssen entsprechend ausgelegt sein:

  • IP69K nach ISO 20653 — Schutz gegen Hochdruck- und Dampfstrahl­reinigung. Standard für Wash-Down-Umgebungen.
  • Edelstahl 1.4404 (AISI 316L) oder vergleichbar für Gehäuse — beständig gegen Chloride und saure Reinigungs­mittel.
  • Bruchsichere Lichtdurchlässe (PMMA mit Splitter­schutz oder Polycarbonat) gemäß HACCP-Vorgaben.
  • NSF-Listing (USA) bzw. EU-Verordnung 1935/2004 für Komponenten mit potentiellem Lebensmittel­kontakt.

Die Eignung für ein konkretes Reinigungsverfahren sollte stets über die Material- und Chemikalien­beständigkeits­liste des Herstellers verifiziert werden — nicht jede IP69K-Leuchte ist gegen jeden Reiniger beständig.

Hinweis: Stand der Norm-Angaben: 18.06.2026. Normen und Vorschriften werden regelmäßig aktualisiert — bitte aktuelle Fassung prüfen.

Made in Germany
Entwicklung und Fertigung in Pforzheim — seit 2007.
5+15 Jahre Garantie
5 Jahre Standard, bis zu 15 Jahre auf Anfrage.
> 100.000 Stück p.a.
Produktionsvolumen aus eigener Fertigung.
100 % Inhabergeführt
Familienunternehmen — direkt vom Hersteller.